killing technology

Killing technology
Damit wir mit unseren Smartphones telefonieren können, braucht es etwa 60 verschiedene Materialien. Eines davon ist das Erz Coltan. Circa 80 % des Coltan-Vorkommens liegt in der Demokratischen Republik Kongo. Da der Abbau von Coltan staatlich nicht reguliert wird, wird dieser von mafiaähnlichen Strukturen übernommen. Es ist keine Seltenheit und für uns nichts Neues, dass im Kongo Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Minen arbeiten müssen. Schon im Jahre 2001 wurde von der UN auf dieses Problem hingewiesen. Seither sind in verschiedenen renommierten Medien Artikel dazu erschienen.
Mit dem killing technology will ich auf diese Problematik hinweisen. Ich habe 12 alte Handys mit Werkzeugen zerlegt und dadurch den Prozess des Zusammenbauens rückgängig gemacht. Das Zerlegen der Handys habe ich mit einem kurzen Stop-Motion-Video dokumentiert. Beim Arbeiten hatte ich meine Haut rot gefärbt, als Symbol für das Blut, das an unseren Smartphones klebt. Die Handyteile habe ich auch zu Bildern arrangiert und fotografiert. Die Einzelteile habe ich zudem in Wasser eingefroren, als Symbol für meinen Wunsch, dem unfairen Treiben Einhalt zu gebieten.
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Gianluca Venditti

 

 

 

 

 

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